Endlich Montag! Tipps für deinen Wochenstart.

Your attitude, not your aptitude, will determine your altitude.- Zig Ziglar

Stimmungsvoller Montagsblues

Wer kennt ihn nicht, diesen typischen Montagmorgen?

Der Wecker klingelt (viel zu früh, natürlich), du stellst ihn wütend weiter (noch 10 Minuten), wenig später ein weiteres Mal (noch schnelle 3 Minuten…) und zwiebelst dich samt schlechter Laune aus dem warmen Wochenendbett. Im besten Falle stehst du gleich mit dem falschen Fuß auf, stolperst auf dem Weg zum Badezimmer über den schlafenden Hund (hören Hunde eigentlich keinen Wecker?) und frierst schließlich unter der Dusche, da das warme Wasser abgedreht wurde (ah ja, da war ja was im Briefkasten). Und all das passiert natürlich an einem MONTAGmorgen.

Doch, warum ist es speziell der Montag, der uns so schlechte Laune macht?
Und was kannst du dagegen tun?

Hat der feine Sonntag Schuld?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit begann dein Montagsblues bereits am Sonntag. Laut einer Studie der Universität Göteborg ist der Sonntag der betrüblichste Tag der Woche.

Warum?

Speziell bei Verheirateten und Akademikern (sagt eine weitere Studie – nicht ich!) scheinen Stress und Angst vor der bevorstehenden Woche bereits den heiligen Sonntag emotional zu beladen, sodass die sonntägliche Zwangsentspannung all seine Ziele verfehlt.

Der Sofa-Sonntagskopf denkt bereits in Kostenkurven, sitzt in Meetings oder arbeitet to-do Listen ab. Und er ist müde. Die Party vom Vorabend steckt tief im dicken Augenlid und in der Magengegend.

 

Aus medizinischer Sicht erleben wir während der Woche einen explosiven Hormonmix im Körper.

Einen, der uns tapfer durchhalten lässt, antreibt und benötige Kraft verleiht. So lange, bis alle Verträge eingetütet, Strategien verteidigt und Präsentationen gehalten sind. Dieser Mix gefällt dem Immunsystem jedoch keineswegs… Er greift es an, leert fleißig Energiereserven und macht irgendwann – leider, leider – richtig krank.

Oder fehlende Balance?

Eine treulos gelebte Work-Life-Balance verleitet dazu, die Wochenenden mit all dem zu (über-)füllen, wofür in der Woche keine Zeit übrig zu sein scheint. So ein Wochenende kann dann richtig stressig werden.

Wäre es nicht schöner, würden wir uns so organisieren, dass die angegriffenen Reserven aufgefüllt werden können, und wir so etwas wie Entspannung erfahren?

Im besten Falle schaffen wir uns ein Wochenende, das uns Abstand zur Arbeit ermöglicht und Druck von uns abfallen kann.

Nun überrascht es nicht, dass der Montag sich nicht gut anfühlt. Von einer stressigen Woche marschieren wir entschlossen in ein ähnlich stressiges Wochenende. Um diese Kette zu brechen, kannst du folgendes tun:

  • Sortiere dich am Freitag

    Um Abstand zur Arbeit zu ermöglichen, hilft es ungemein, am Freitag noch einmal die erlebte Woche Revue passieren zu lassen. Zu prüfen, ob alle Aufgaben erledigt sind und dir einen Überblick über Termine und Deadlines der nächsten Woche zu verschaffen. So minimierst du „Mist, ich hab noch was vergessen“-Momente am Wochenende und hast weniger böse Überraschungsmomente (nichts gegen die guten!) am Montag.

  • Lebe dein Wochenende

    Was ist dir wichtig an diesem Wochenende? Plane idealerweise auch Zeit ein, in der du nichts vor hast. Freie Stellen im Kalender können unheimlich erholsam sein.
    ME-time, bewusste WE-time.
    Zeit, in der du nicht performen musst. Sondern DU sein kannst.
    Und: Wie wichtig ist es tatsächlich, deine Emails am Wochenende zu checken?

    Was passiert, wenn du es nicht tust?

  • Achte auf deine Sonntagsstimmung

    Lass dich nicht am Sonntag schon von der kommenden Woche überrollen! Sobald dir Montags-Gedanken, -Ideen, gar -Sorgen aufkommen, schreib sie gleich auf. Dann sind sie sicher, gehen nicht verloren, und du kannst dich wieder anderen (entspannenden) Dingen widmen.

  • Ziele für die Woche setzen

    Du kannst dir bewusst am Sonntagabend (ja, am Abend erst…) die Wochenplanung vornehmen.
    Was steht an?
    Was ist dir kommende Woche wichtig?
    Wie kann das ideale Verhältnis aus Arbeit / Freizeit / Familienzeit aussehen?
    Was möchtest du erreichen?

    Tust du Dinge, die dir beim Leben deiner Bucket List helfen?
    Schau gern hierzu meinen Bucket List Artikel an.

    Setzte dir ein Wochenziel!

    Zweimal zum Sport gehen? Du kannst hier auch mit einem Belohnungssystem arbeiten. Wenn du dein Ziel „zweimal zum Sport zu gehen“ erreicht hast, dann gönnst du dir am nächsten Wochenende einen Theaterbesuch.
    Oder eine große Pizza 🙂 .

  • Manic Monday? Magic Monday.

    Beginne deinen Montag mit Gelassenheit. Der Wochenend-Jetlag liegt dir vielleicht noch im Gemüt, sodass der Wecker sich montags ganz besonders fies anfühlt. Vielleicht klingt es seltsam, aber stell ihn bewusst ein wenig vor. 15 Minuten können reichen. Nein, diese 15 Minuten sind nicht zum snoozen gedacht. Lieber ein bisschen früher aufstehen! Dann kannst du dein Tempo reduzieren, musst nicht von Schrank zu Kaffee und weiter zur Garage rennen.

Lass dir Zeit.
Eine neue Woche beginnt.
Eine Woche voller Möglichkeiten, Begegnungen, Entscheidungen, Sonnenaufgängen, Sonnenuntergängen, Worten, Taten und Chancen.
Montag ist ein Neustart.
Neue Woche.
Neues Glück.
Mach dir (d)einen Magic Monday.

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