Teil 2: Eine Übung, die dir hilft, deine Berufung zu finden!

Deine Zeit ist begrenzt, also verbrauche Sie nicht, um das Leben anderer zu leben. Sei nicht gefangen von Dogmen, dass nur Leben nach den Überlegungen anderer Leute bedeutet. Lass nicht den Krach anderer Meinungen die eigene innere Stimme zum verstummen bringen. Und das allerwichtigste, habe den Mut dem eigenen Herzen und der Intuition zu folgen. Diese beiden wissen irgendwie schon genau, was du wirklich sein willst. Alles andere ist zweitrangig.- Steve Jobs

Bist du am richtigen Platz?

Dies ist Teil 2 einer Aufgabe, die dir helfen soll, deinen Platz im Leben, ja, vielleicht sogar deine Berufung, zu finden.

Vielleicht sehnst du dich auch danach, den oft matten Glanz deiner Augen in ein dauerndes Glitzern zu verwandeln? Vielleicht bist auch du bereit, Energie, Fleiß und Leidenschaft in das zu stecken, was dir Erfüllung bietet?

Nur was ist es, diese Erfüllung? Wie kannst du heraus finden, was dir genau dieses Glitzern in die Augen treibt? Wie findest du deine Berufung?

Ich habe eine zweiteilige Aufgabe für dich vorbereitet, die dir erste Antworten auf diese Frage bieten kann.

So funktioniert es:

  • Druck dir auch diesen Artikel mit den darin enthaltenen Fragen aus.
  • Beantworte jede dieser Fragen so ehrlich und spontan wie möglich. Fühle tief in dich rein.
    Schreib dir nun deine Antworten auf.
  • Einige Fragen sind sehr intensiv, vielleicht hast du sie dir so noch nie gestellt. Nimm dir die Zeit, die du brauchst.
  • Wenn du fertig bist, nutze die letzte Frage um dir deine ersten Erkenntnisse zu notieren.
    Siehst du einen roten Faden in deinen Antworten? Nimm dazu auch deine Antworten des ersten Teils hinzu. Tauchen Dinge, Worte, Wünsche öfter auf?
    Vielleicht verbirgt sich genau hier drinnen dein Glitzern!

Frage dich…

  • Wenn du in deinem Leben das verwirklichen könnte,
    was dir am meisten Freude bereitet,
    was wäre das?





  • Was machst du in deiner freien Zeit oftmals NICHT,
    auch wenn du eigentlich so viel Spaß daran hättest?





  • Wenn du morgens aufwachen würdest und all deine Sorgen wären über Nacht verschwunden, woran würdest du es merken?
    Und was würdest du als Erstes tun?





  • Was war das größte Kompliment,
    das du je erhalten hast?





  • Was schätzen andere Leute an dir?
    Was meinen sie, was Du gut kannst?
    Wonach wirst Du immer wieder gefragt?





  • In welchen Momenten und Situationen blühst du auf?





  • Über welche Art der Anerkennung freust du dich mich am meisten?





  • Wenn du alleine bist, was machst du dann gerne?





  • ...sammel hier nun deine Erkenntnisse...





Und nun heißt es für dich:

ACTION!

Räume den Dingen, die sich gut anfühlen mehr Gewicht in deinem Leben ein. Das ist der erste Schritt zu deinem persönlichen Glitzerstaub.

Ja, vielleicht musst du Dinge ändern, loslassen (Artikel „Loslassen“), dir neue Ziele definieren, deinen Fokus neu setzten. Ja, das Leben findet jetzt statt.  Aber es lohnt sich auch an morgen und übermorgen zu denken. Du bist der Boss, in deinem Lebensbus (Artikel „Lebensbus“).

Haben dir diese Fragen geholfen? Über einen Kommentar zu deinen Erfahrungen würde ich mich sehr freuen.

Deine Nele

2 Antworten
  1. Emi
    Emi says:

    Liebe Nele danke für den Artikel.
    Ich habe gemerkt, dass mir die erste Frage von Teil zwei irgendwie Angst gemacht hat. Eigentlich ja komisch wenn es einen nervös macht das zu bekommen, was man sich wünscht. Ich erkläre mir das so, dass ich bei so Fragen immer das Gefühl hab ich muss mir jetzt einen Beruf wünschen, in dem ich erfolgreich bin. Tatsächlich ist mir das wichtigste aber eher Idylle. Mein Traum wäre es enigermaßen autark zu leben, mit Garten und Tieren und lieben Menschen, mit denen ich mich austauschen kann. Aber dafür gibts halt leider kein Berufsbild. Das ist mein größtes Problem. Ich habe mal ein Praktikum auf einem kleinen privaten Pferdehof gemacht. Das war Idylle pur und das Gefühl von einem echt erfüllten Leben. Jeden Tag Sonntag auch wenn man immer was arbeiten (also Tiere versorgen) muss. Natürlich kann das allein langweilig werden, deshalb wünsche ich mir dazu noch liebe Menschen, mit denen ich mich gut über interessante Themen austauschen kann. Aber dann kommt eben wieder die Frage: was will ich im Berufsleben dann mal machen?
    Der Artikel hat mich nochmal daran erinnert, dass ich Situationen, wie eben das Praktikum, erlebt habe wo ich, zumindest für eine Weile, genau da war, wo ich sein wollte.

    Antworten
    • Nele
      Nele says:

      Liebe Emilia,
      danke für deine Zeilen und Gedanken!
      Du bist nicht alleine mit diesem Gefühl. Die Nervosität, die sich bemerkbar macht, wenn wir uns fragen, wie unser Leben aussehen würde, wenn wir genau das ausleben würde, was uns Freude bereitet, ist meist darin begründet, dass wir schnell den „oh – wie soll ich das nur schaffen“ Druck spüren.
      Zu deinem „Erfolg“… Was bedeutet Erfolg für dich? Hier ist die Trennung aus „was erwartet mein Umfeld (Familie, Freunde) von mir“ (Karriere, eine vermeintlich sichere Festanstellung?) zu „was bedeutet Erfolg für MICH“ (Idylle, autark leben, Garten, Tiere, liebe Menschen…) wichtig.
      In solchen Momenten rate ich gerne kreativ zu werden. Eine Berufung zu leben bedeutet nicht, dass man nicht auch einen Job machen kann, der dem nicht entspricht. Viele Menschen verdienen ihr Geld mit anderen Tätigkeiten als ihrer Berufung. Aber sie achten darauf, dass sie neben dem nicht-Berufungs-Job noch genügend Zeit und Raum für die Berufung haben.
      Dein Kommentar hat mich sehr inspiriert einen Artikel zu schreiben, der sich noch genauer mit deinem Thema beschäftigt. Danke! Er wird hier bald zu finden sein :-).
      Viele Grüße von Nele

      Antworten

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