Meine Geschichte. Für dich.

Meine Geschichte. Für dich.

Warum gibt es better work for life und wer verbirgt sich dahinter? Wer ist sie, diese Nele?

Nele, das bin ich 🙂 . Und hier ist meine Geschichte.

Erwachsenwerden?

Aufgewachsen in einem charmanten Hamburger Stadtteil, zwischen bezaubernden Häusern und vertrauten Menschen, erlebte ich eine relativ unspektakuläre Schulzeit, die mich nach dem Abitur voller Tatendrang in die Weltwirtschaft entließ. Ein Lehrer, der mich damals sehr inspirierte, sagte: „Nele, du hast das Zeug, eine richtig erfolgreiche Frau in der Wirtschaft zu werden!“. Wenn ich zurück denke, dann hat mich dieser Satz maßgeblich dazu motiviert, mich für mein duales Betriebswirtschaftsstudium zu bewerben. Welch großartige Aussicht!

4 Wochen nach dem Abiball steckte ich somit im Nadelstreifenanzug, wurde ehrfürchtig gesiezt („Frau Kreyßig“ war bis dahin für mich… meine Mutter) und sammelte stolz Visitenkarten in meinem schicken Ledercase. Bald folgte das erste Meilenkonto, internationale Verhandlungen gehörten zum Alltag, ebenso spannende Geschäftsreisen in ferne Länder.

(M)eine Leidenschaft erwacht…

Während dieser Geschäftsreisen hatte ich den ersten intensiven Kontakt zu einer Leidenschaft, die tief in mir verwurzelt ist: Die Freude an Unbekanntem. An Dingen, die neu sind. Dort zu sein, wo es Neues zu entdecken, erkunden und fühlen gibt.

Es folgten spannende Jahre voller Verhandlungen, Abschlüsse, lehrreicher Konflikte & Erfolge. Für all diese Erfahrungen bin ich sehr, sehr dankbar. Nach 6 Jahren entschied ich mich zu gehen.

…und wächst.

Es zog mich nach Südostasien, wo ich u.a. einige Monate in Vietnam lebte und reiste, gefolgt von einer sehr intensiven Zeit auf Bali. Asien hat mich verändert. Dort habe ich nicht nur wunderbare Menschen aus unterschiedlichen Kulturen kennengelernt, sondern auch mich selbst. Ich begegnete dem Buddhismus & Hinduismus, lernte zu meditieren, und dass Yoga weit über „Baum“ und „Fisch“ hinaus Achtung verdient.

Dort stellte ich mir die wohl wichtigsten Fragen zum ersten Mal: Was ist mir wichtig? Was bringt mir wirklich Freude? Wie möchte ich leben…?

Die Trennung von Konventionen, „so gehört sich das“-Gedanken und Routinen, gab mir die Möglichkeit, mein Leben auf einem leeren Blatt Papier entstehen zu sehen. Nichts war vorgezeichnet. Kein Malen nach Zahlen mehr! Ich begriff, dass ich alles frei wählen kann. Jeden Punkt konnte ich setzten, Verbindungen schaffen, Formen gestalten. Selbst den Pinsel in die Hand nehmen, Farben wählen und das Kunstwerk „Leben“ frei (nach meinem eigenen Maßstab!) gestalten. Ein verspätetes Medizinstudium in Portugal? Yogalehrerin auf Bali sein? Als Autorin auf einem Weingut in Südfrankreich leben? Ich hatte es plötzlich geschafft, gedankliche Grenzen zu sprengen. Was blieb? Ein ungewohntes Gefühl von Grenzenlosigkeit.

Nach 10 intensiven Monaten in Asien entschied ich mich ganz bewusst, zurück nach Hamburg zu kehren, zu meinen Freunden, in meine schöne Wohnung, mit dem bunten Garten im Innenhof und dem Hamburger Schmuddelwetter. Ich mag die Nähe zum Meer und sogar Wind & Regen.
Beruflich entschied ich mich für die Brücke zwischen Mensch (da wollte ich unbedingt hin) und Wirtschaft (da kam ich schließlich her) und hatte das große Glück, beim Europäischen Marktführer im Bereich Personalberatung zu landen, wo ich 2 Jahre lang an nationalen & internationalen Top-Führungskräfte-Projekten mitwirken konnte.

Zufrieden spazierte ich jeden Tag voll Freude und Motivation zur Arbeit, erfreute mich an den Aufgaben, den täglichen Horizonterweiterungen und Kollegen und hatte ein wohliges Gefühl der Zufriedenheit in mir.

„2014 wird das Jahr der Veränderung!“

Ein Mix aus Neugierde und Weihnachtsflucht steckte mich im Dezember 2013 in ein Flugzeug Richtung Indien, wo ich meinen Schulfreund Jan besuchte, um Weihnachten und Silvester mit ihm, indischen Thalis, literweise Masala Chai und vielen Kühen zu verbringen.
Am Neujahrestag wachte ich mit einem ungewöhnlichen Gedanken & Gefühl auf… unter meinem schützenden Moskitonetz, im Indischen Morgenklang des neuen Jahres. In mir fühlte es sich nach… Veränderung an.

Nur wusste ich keineswegs, wie sie aussehen sollte, diese Veränderung. In Job und Privatleben lief schließlich alles einwandfrei.

Einwandfrei? Ohne Einwände. War es das? Gab es keine Einwände? Nichts zu verbessern? Was ist die Steigerung von „einwandfrei“? Was ist die Steigerung in meinem Leben? Diesen Fragen musste ich noch einige Meter tiefer auf den Grund folgen.

Fokus halten!

Die nächsten Wochen und Monate nutzte ich intensiv dafür, mich mit diesem Veränderungsgedanken zu beschäftigen. Meine Yoga- und Meditationspraxis half mir dabei, den nötigen Innen-Fokus zu halten.

Im April 2014 fuhr ich mit meiner Freundin Alina in die wunderbare Toskana. Die dortige Ruhe und Umgebung inspirierten mich dazu, ständig Zettel und Stift in der Hand zu halten, Worte und Sätze zu notieren und mir ähnliche Fragen zu stellen wie eineinhalb Jahre zuvor.

Was ist mir wichtig? Was bringt mir wirklich Freude? Wie möchte ich Leben…?

Die Antworten waren ähnlich, es gab kaum Neues, ich konnte es nicht richtig erfassen. Ich musste noch tiefer tauchen….
Irgendwann erschien das Wort „Traumfabrik“ in meinen Notizen. Und da erinnerte ich mich an einen Abend im Winter, an dem ich mit meiner Freundin Kimi im winterlichen Garten saß, bei einem Glas Rotwein (erwischt… es waren sicher 2), und wir gelassen über das Leben tratschten. Irgendwann sagte ich zu ihr: „Eines Tages, da habe ich mal eine Traumfabrik… Dann helfe ich Menschen dabei, Ihre Träume zu finden und leben.“ Kimi war begeistert. Ich auch!

War es das? Die Traumfabrik? Sofortiges Kribbeln in meinem Bauch…

In den folgenden Wochen kamen Menschen und Situationen in mein Leben, die mich intensiver mit meiner eigenen/internen Traumfabrik in Kontakt brachten. Und immer wieder dieselben Fragen:

Was ist mir wichtig? Was bringt mir wirklich Freude? Wie möchte ich leben… Doch diese Frage war neu: Was ist eigentlich meine Aufgabe?

Im Mai fand ich Antwort.

Ich möchte Menschen ermuntern sich selbst zu (er)leben!

DAS ist meine Aufgabe. Diese Worte sind die Saat für bw4l. Und alles wurde plötzlich klar…

Ich verließ im Herbst 2014 meinen Job in der Personalberatung, um mich voll und ganz bw4l zu widmen. Ich wollte diesen Keimling groß ziehen! Ihn so weit bewässern und mit Sonnenlicht verwöhnen, dass ein starker Baum wachsen kann, dessen Früchte vielen Menschen Kraft und Motivation geben wird.

Ich freue mich auf die Zeit mit dir und bw4l!

Deine Nele

 

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