Warum Selbstvertrauen so wichtig ist. Und wie du deines in 4 Schritten stärken kannst!

Sag einmal, vertraust du dir?

In den letzten Tagen habe ich viel über Selbstvertrauen nachgedacht. Über die An- und Abwesenheit von Selbstvertrauen. Und wie man es stärken kann! Dazu wurde ich durch Moni von „my free mind“ inspiriert. Danke, Moni!

Du kennst das sicher… Wenn es dir gut geht, ist das Vertrauen in dich riesengroß! Du fühlst dich stark und hast weder Angst im Jetzt, noch vor der Zukunft. Das Glücksgefühl, es trägt dich sanft. Kein rauer Boden verletzt dein Seelenglück.

Hach, das sind doch die schönsten Momente im Leben, oder?

Doch… Welche sind das eigentlich?

Ich kenne das gut vom (glücklich!) verliebt sein. Das Herz ist in Watte verpackt. Die Sorgen ganz weit weg. Das Selbstvertrauen ist riesengroß! Alles ist gut. Alles wird gut.

Einen ähnlichen Moment hatte ich, als ich den letzten Tag in der Personalberatung hatte (hier erfährst du mehr über meine persönliche Story). Wie in Watte gepackt verabschiedete ich mich von der mir vertrauten Tätigkeit, den wunderbaren Kollegen und dem Unternehmen. Ich war so dankbar für die Zeit dort! Und war voller Vertrauen, dass ich, mit dem letzten Schritt aus dem Gebäude, in ein noch besseres Leben treten würde. Ja, ich vertraute mir, meinen Träumen und Plänen.

Doch dann gibt es auch die anderen Momente.

Die hat jeder.

Du.

Ich.

Momente, in denen das Selbstvertrauen plötzlich weg ist. Kein Vertrauen mehr. In dich. In die Situation. In deine Pläne. In die Zukunft.

Was kannst du in solchen Momenten tun, und wie kannst du sie so selten wie möglich erleben? Wie kannst du dir mehr Sicherheit & Selbstvertrauen geben?

Hier findest du deinen 4-Schritte-Plan „Stärke dein Selbstvertrauen“!

 

  • Schritt 1: Lerne dich kennen!

    Menschen, die sich selbst vertrauen wissen ziemlich genau, wer sie sind, was sie können, was auch nicht und wo sie hin gehören.

    Sie sind sich ihrer Selbst bewusst. Sind SELBSTbewusst. Und selbstBEWUSST.

    Sie wissen, was ihnen wichtig ist. Was für Motive sie persönlich antreibt. Sie kennen ihre Potenziale und – ganz wichtig – auch ihre Grenzen! Damit können sie ihr Verhalten bewerten und überprüfen. Können herausfinden, inwieweit eine Entscheidung gut für sie ist, oder eben nicht! Es ist genau dieses Wissen, was Vertrauen schenkt. Dieses Wissen gibt ein Fundament. Es ist deine Sicherheit. Deine Balance. Deine Festigkeit.

    Also: Lerne dich kennen!

    :: Was treibt dich an? Was sind deine Motive? 

    Lade dir hier mein gratis eWorkBook runter! So kannst du erfahren, was für Motive in DIR stecken!

    :: Was ist dir wichtig? Ganz allgemein!

    Nimm einen Zettel und schreibe dir mindestens 20 Antworten auf diese Frage auf! Wenn du fertig bist, dann schau deine Liste nochmal an und reduziere sie. Finde deine wirklich wichtigsten Werte! Filter nun maximal 7 Werte heraus. Wichtig: Bitte mach das nur für dich, antworte nicht „sozial erwünscht“. Keiner schaut dir zu!

    Frage dich dann, ob du in deinen Tätigkeiten (Job, Hobbies…) und mit den wichtigsten Menschen in deinem Leben deine wichtigsten Werte teilst. Je klarer du mit deinen Werten bist, desto doller kannst du dir vertrauen, dass du auch an die richtigen Situationen und Menschen gerätst. Warum? Weil du gut und zügig prüfen kannst, ob sie für dich WERTvoll sind.

    Wo sind deine Grenzen, was magst du gar nicht? Mach das gleiche wie oben beschrieben mit deinen no-go-Werten! Was geht auf keinen Fall? Auch mit dieser (auf 7 no-go-Werte reduzierten) Liste kannst du prüfen, ob und wer/ was denn eigentlich gar nicht zu dir passt…

  • Schritt 2: Akzeptiere dich!

    Akzeptiere dich. Vergleich dich nicht. Du bist gut so, wie du bist! Und es wird nicht jedem gefallen, wie du bist. Gott (oder wem auch immer) sei Dank! Denn auch nicht jeder gefällt dir! Und mit wem möchtest du eigentlich deine Zeit verbringen? Am besten doch mit Menschen, die zu dir passen, oder? Ihnen kannst du oft auch leichter vertrauen. Ihnen und dann auch dir. Das ist die beste Kombi!

    Ganz wichtig: Akzeptiere auch deine Fehler!

    Deine Marotten. Deine Macken. Deine Ecken. Deine Kurven. Deine Haken. Damit meine ich z.B. Eigenschaften. Und Äußerlichkeiten (Gewicht, Körpergröße, lange Nase, tiefe Stirn…). Gefühle (auch deine Ängste!). Und alles andere, was dich kantig macht.
    Aus einigen Fehlern im Verhalten kannst du sogar lernen, das ist auch ganz wichtig! Du musst sogar lernen mit ihnen umzugehen. Denn das stärkt dein Vertrauen!

    Wenn du aufhörst Angst vor Fehlern zu haben, wirst du einen richtigen Selbstvertrauens-Boost erleben!

    Aber es gibt genauso vieles, was zu dir gehört und nicht auf Krampf verändert werden sollte.
    Eine liebe Freundin von mir hat z.B. eine relativ laute & raumfüllende Stimme. Ja, man hört sie richtig gut! Das gefällt allerdings nicht jedem. Muss es auch nicht. Aber sie wurde schon oft darauf angesprochen, wurde höflich (und unhöflich) gebeten leiser zu sein. Doch so IST sie eben!
    Sich ab und an „zusammenzureißen“ gehört ganz klar auch dazu (es kommt schließlich immer auf die Situation an), doch suche dir grundsätzlich lieber Menschen, Situationen und Erlebnisse, mit und in denen du öfters du sein darfst!

  • Schritt 3: Lebe dich!

    Und nun geh hinaus mit dir. Zeig dich! Sprich über deine Motive, Werte und auch deine Grenzen. Mit deinen engen Freunden, deinem Partner, deiner Familie… Eben mit den Menschen, die dir wirklich nahe stehen und die wirkliches Interesse haben, dich zu kennen. Lerne auch „NEIN“ zu sagen, ja? Und los zu lassen.

    Erlaube dir „hier nun DEIN NAME“ zu sein!

    Und: Sei bitte nett mit dir. Geschmeidig und bestimmt. Hilf dir, dieses Vertrauen langsam und nachhaltig aufzubauen. Sei nicht ungeduldig! Du darfst auch Hilfe annehmen, auf deinem Weg zu dir. Nicht jede Situation ist alleine lösbar, sprich deine Freunde an und frage, ob sie dich unterstützen können! Oder einen guten Coach, der dich in deinem Weg unterstützt. Auch mein Weg ging damals los, zusammen mit einem großartigen Coach, in Vietnam. Heute bin ich selber ausgebildeter Coach und helfe auch dir natürlich gern.

  • Schritt 4: Vertraue dir!

    Wenn du nun an dich, und das, was du über dich herausgefunden hast, tief in dir glaubst, dann wird es bald kommen! Das Selbstvertrauen. Dieses wunderbare Gefühl wird dich erreichen. Sicherheit. Sicherheit in dir drinnen. Sie ist ein großes Geschenk. So so wertvoll.

    Trau dich. Vertraue dir.

Hast du schonmal Erfahrungen mit tiefem Vertrauen zu dir selbst gemacht?
Oder hat es dich einst verlassen und du hast eine komische Entscheidung getroffen, die du später bereut hast? Hast du etwas aus ihr gelernt?
Teile deine Erfahrungen im Kommentarfeld, dann haben wir alle was davon!

Ich danke dir und freue mich von dir zu lesen!

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